Rippenbruch, Sturm & Riffe: Meine 2000 Meilen allein segeln nach Darwin

2.000 Seemeilen entlang Australiens Ost- und Nordküste: Von Coffs Harbour nach Darwin begegne ich Sturm, hohen Wellen, Squalls und den tückischen Riffen des Great Barrier Reef. Ein gebrochener Rippenknochen, technische Probleme und schlaflose Nächte machen die Reise zur Herausforderung. Über Brisbane, die Whitsundays, Cairns, Cape York und die Torres Strait führt der Weg schließlich nach Darwin – dem letzten großen Schritt vor der Weiterreise Richtung Europa.

Sturm segeln. Wie? Technik und Navigation

Sturmsegeln zwischen 28 und 47 Knoten: Wie bereite ich Boot und Crew vor? Wie segelt man sicher am Wind, Halbwind und vor dem Wind? Dieses Video zeigt praktische Erfahrungen eines Tourenseglers: Reffen, Wellen, Squalls, Autopilot, Patenthalse, Bullenstander und Beidrehen. Wann endet Segeln – und wann beginnt Überleben auf See? Mit Tipps für Sicherheit, Navigation und Sturmstrategie.

Gegenwind nonstop: Warum diese Überfahrt so gefürchtet ist. Von Neuseeland nach Australien

Eine 1.200 Meilen lange Segelreise von Neuseeland nach Australien wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Zyklonwarnungen, Gegenwind, raue See, defekte Ausrüstung und unzuverlässige Wetterberichte stellen zwei Segler auf der wilden Tasmansee auf die Probe. Die Pläne ändern sich: statt nach Sydney geht es nach Coffs Harbour. Nach 17 anstrengenden Tagen gegen Wind und Wellen erreichen sie schließlich Australien – erschöpft, erleichtert und erfolgreich.

Vulkane jagen. Solo-Segeln rund um Neuseelands Nordinsel

Zwei Drittel der Nordinsel liegen noch vor mir, als ich mit REYKJA durch das vulkanische Herz Neuseelands segle. Von tropischen Stürmen und kaputter Ausrüstung bis hin zu verbotenen Inseln wie White Island und den Küsten von Napier – mein Solo-Segeln durch Feuer, Wind und Touristen.

Tückische Tasman Sea – allein mit brechenden Bars und chaotischen Wellen

Goldene Strände, die sich als Futterplätze entpuppen. Unsichtbare Netze, steile Wellen und Entscheidungen, die alles ändern. Von Nelson über heimtückische Bars, Sturmfronten und Reparaturen im Nirgendwo bis zur Nordspitze Neuseelands: Meine Reise ringt mit Wetter, Wasser und Zweifel – und endet erst im Morgengrauen, wenn Reykja den Pazifik erreicht.

Die Roaring Forties im Nacken. Allein segeln von Australien nach Neuseeland

Von Tasmanien nach Neuseeland – 1200 Meilen im Reich der Roaring Forties. Drei Wochen zwischen Sturmfronten, Flauten, Gewitter, Seekrankheit, technischen Problemen und magischen Momenten mit Albatrossen und Delfinen. Die härteste, aber wohl schönste Etappe meiner letzten fünf Jahre. Ankunft in Nelson – ohne Motor, aber mit viel guten Geschichten im Gepäck.

Festgefahren! Vom Kampf, REYKJA wieder ins Wasser zu bringen

Eine Sturmfront und 35 Knoten Wind bringen Reykja in Pilots Bay zum Stranden. Wassereinbruch, Reparaturen und Rückschläge in Launceston. Aber auch Entdeckungen in Tasmaniens Wildnis und Umweltgeschichte. Mit Hilfe großartiger Menschen kehrt Reykja zurück ins Wasser. Nur meine Weltumseglung gerät ins Stocken.

Um Kaps herum in die Katastrophe. Die Ostküste Tasmaniens. Hobart nach Launceston

Von der Hafenrundfahrt in Hobart bis zur rauen See zwischen Cape Raoul und Cape Barren Island erlebe ich Schönheit und Herausforderungen der Natur. Ich begegne der Robbeninsel Seals Island, der sanften Schönheit von Maria Island und verlaufe mich im Dschungel der Granitlandschaft von Schouten Island. Am letzten Tag wird die Umrundung Tasmaniens überschattet von Sturm, Strandung, Ruderschaden und einem Leck in meinem Boot, Reykja, bei Low Head. Kann ich rechtzeitig von Launceston nach Europa zurückkehren, bevor die Hurrikan-Saison beginnt?

Rund ums Südwestkap von Tasmanien: Leben mit Wind und Wellen

Seit ich Reykja gekauft habe, hängt ein Foto von Mount Rugby über meinem Bett. Das ist mein Traum: Es bis hierhin zu schaffen, von Fehmarn in der Ostsee aus. Jetzt stehe ich kurz davor, den entlegensten Teil der Tasmanien-Umrundung zu meistern. Auf meinem Weg zum Bathhurst Channel und Port Davey kämpfe ich mit Dünung, starken Wind und nassen Füssen. Entdecke die grandiose Natur von Higgs Pyramid und Nye Bay, die Pioniergeschichte und Magie des Südwestens von Tasmanien.

Allein segeln durch Dschungel und Roaring Forties. Rund um Tasmanien

Tasmanien ist größer als viele denken – eineinhalb mal so gross wie die Schweiz – und eine Herausforderung für Segler. In den Roaring Forties gelegen, mit grosser Dünung an der Westküste, ist Vorsicht geboten. Ich beginne in Launceston, segle entlang der Nordküste, stosse auf Pinguine und Vogelschwärme bei Stanley. Im Westen dann suche ich Dschungel und Spuren der ersten Siedler im Macquarie Harbour. Eine Expedition, bei der es auch darum geht, den Stürmen auszuweichen und den Dschungel zu durchqueren.